Silvester – eine Herausforderung für Tiere

Feuerwerkskörper und Silvester sind für die meisten Tiere leider eine sehr große Belastung. Für viele Tiere ist die Silvesternacht die schlimmste Nacht des ganzen Jahres.

Meist wird schon Tage vor dem Jahreswechsel geböllert und auch auch danach lassen sich viele nicht davon abhalten, noch die letzten Raketen steigen zu lassen.

In keinem anderen Zeitraum des Jahres entlaufen mehr Tiere, als um Silvester herum.

🐕 Hunde sollten daher schon frühzeitig an die Leine genommen und im besten Fall doppelt gesichert werden. Niemand kann voraussehen, wie der eigene Hund reagiert, wenn es in seiner Nähe (oder auch in der Ferne) plötzlich knallt.

Spaziergänge an Silvester sollten möglichst zu Uhrzeiten getätigt werden, an denen voraussichtlich nicht allzu viel geknallt wird.

Zuhause ist es wichtig, selbst Ruhe zu bewahren! Die eigene Nervosität überträgt sich nämlich sehr schnell auf die Vierbeiner. Tiere sollten auch nicht in ihrer Angst bestärkt werden, indem ihnen übermäßig viel zugeredet wird.

Die Geräuschkulisse sollte ausgesperrt und Fenster verdunkelt werden. Man kann gerne ein Radio aufstellen oder den Fernseher laufen lassen.

Hunde beruhigen sich oft selbst, wenn sie etwas zu kauen haben. Eine Kaustange oder andere Leckereien sollten also vorhanden sein. Ebenso sind Rückzugsmöglichkeiten sehr wichtig!

🐈 Freigänger sollten frühzeitig rein geholt werden, da auch sie sich oft in gefährliche Situationen bringen und unbedacht handeln, wenn sie sich erschrecken.

Auch hier sollte man selbstverständlich Ruhe bewahren, die Wohnung abdunkeln und z.B. den TV einschalten. Rückzugsmöglichkeiten sind auch hier sehr wichtig!

Unterstützend kann man vorab mit homöopathischen Mitteln (z.B. Bachblüten) oder mit Pheromonen (z.B. Feliway) arbeiten.

Falls der Hund doch entlaufen sollte oder die Katze nicht mehr aufzufinden ist, sollte jedes Tier gechippt und bei Tasso registriert sein. Zusätzlich können Kontaktdaten am Hundehalsband nicht schaden. Katzen sollte man aus Sicherheitsgründen kein Halsband anlegen.

🐿️ 🦔 Nicht nur für die eigenen Vierbeiner stellt Silvester eine Herausforderung dar. Auch Wildtiere haben in dieser Zeit schwer zu kämpfen. Hier kann man vorübergehend Unterschlüpfe anbieten (Kartons etc.). Wenn ein Nest/Unterschlupf bekannt ist, kann man hier Futter sowie Wasser bereit stellen, damit die Tiere ihren sicheren Ort nicht zur Nahrungssuche verlassen müssen.

🕊️ Vögel fliegen aus Angst und Panik meist bis zur Erschöpfung und fallen dann vom Himmel, prallen gegen Stromleitungen oder andere Hindernisse.

Was vielen Menschen so viel Freude bereitet, bedeutet für viele Tiere leider den Tod.

Nehmt Rücksicht! 🤍

Hinterlasse einen Kommentar