Natürlicher Zeckenschutz für Hunde

Jedes Jahr vor der nächsten Zeckensaison müssen sich Hundehalter Gedanken darüber machen, wie sie ihre Fellnasen vor dem Zeckenproblem schützen möchten. Klimabedingt steigt die Zeckenpopulation von Jahr zu Jahr.

Zecken sind Krankheitsüberträger.

Die bekannteste Erkrankung ist hierbei Borreliose. Sollte der Hund an Borreliose erkranken, sprechen einige Symptome dafür:

  • Leichtes Fieber und Abgeschlagenheit
  • Lymphknotenschwellung
  • Gelenkschwellungen durch Gelenksentzündungen und Lahmheit
  • Chronische Gelenksentzündungen
  • Futterverweigerung
  • Nierenentzündungen

Diese Symptome treten oft ca. 8 Wochen nach der Infektion auf, oft aber auch mehrere Monate später. Hier sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.

Da viele auch chemische Mittel verzichten möchten, gibt es immer mehr natürliche Möglichkeiten.

Besonders beliebt sind Anti-Zecken Sprays, Keramikhalsbänder und Kokosöl.

  • Anti-Zecken Sprays bestehen oft aus einer natürlichen Mischung aus Zitronen-Eucalyptus-Öl, dieser Duft gilt als wirksamer Schutz
  • EM-Keramikhalsbänder sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch praktisch. Die eingearbeiteten Keramikröhrchen beinhalten  “effektive Mikroorganismen”, die eine Umgebung schaffen, in der sich Zecken unwohl fühlen. Die Keramikbänder sollten alle 14 Tage mit klarem Wasser abgespült und in der Sonne getrocknet werden.
  • Kokos- oder Schwarzkümmelöl wirkt von außen und innen. Es hat sich bewährt, eine kleine Menge mit ins Futter zu geben. Alternativ kann man den Hund auch damit einreiben. Hier reicht eine Erbsengröße. Diese Öle sind nicht nur zeckenabweisend, sondern auch in anderen Hinsichten sehr gesund (gepflegtes Fell, Unterstützung für das Immunsystem etc.).

… es gibt noch viele weitere natürliche Mittel, die aus ätherischen Ölen bestehen, die abweisend gegenüber Zecken wirken.

Jedoch sollte der Hund nach jedem Spaziergang abgesucht werden.

Aber warum sind chemische Zeckenmittel nicht zu empfehlen?

Chemische Zeckenmittel können deinem Vierbeiner maßgeblich schaden. Die meisten Spot-on Mittel stehen im Verdacht, Krebs zu fördern. Neue Erkenntnisse zeigen, dass sie ebenfalls das Auftreten von Epilepsie fördern können.

Die Bestandteile dieser Mittel wurden z.T. früher in der Landwirtschaft als Pflanzenschutzmittel eingesetzt, wurden dort allerdings mittlerweile verboten. Die Frage, die sich hier stellt: Warum?

Die chemischen Mittel enthalten Neurotoxine und können im zentralen Nervensystem Störungen hervorrufen, wie zum Beispiel Muskelkrämpfe, Koordinationsstörungen oder Lähmungserscheinungen.

Kurz gesagt: Chemische Anti-Zecken Mittel sind Nervengifte. Diese lassen nicht nur die Zecken qualvoll verenden, sondern vergiften auch den Hund von innen. Viel schlimmer ist, dass sich die Zecken zunächst festbeißen und sich in ihrem Todeskampf übergeben oder andere Ausscheidungen verlieren können. War die Zecke an Borreliose erkrankt, wurde der Hund höchstwahrscheinlich trotz „Schutz“ infiziert.

In Amerika wird bereits eindringlich vor diesen Mitteln gewarnt, in Deutschland leider noch nicht in diesem Ausmaß.

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