Good to know: Tierkrankenversicherung

Worauf sollte man beim Abschluss einer Kranken- oder Operationsversicherung für seine/n Vierbeiner achten?

Vorweg ist zu sagen, dass sich die Tierarztkosten im Jahr 2022 deutlich erhöht haben und viele Tierbesitzer den Gang zum Tierarzt deutlich unterschätzen. Aus diesem Grund empfehlen spätestens seit zwei Jahren die Tierkliniken, Ärzte und Ähnliche den Abschluss einer Krankenversicherung für den Vierbeiner.

Was früher noch nicht so weit verbreitet war, begegnet Hunde- und/oder Katzenbesitzern nun meist spätestens beim Welpenbesuch beim Züchter. Auch hier wird die Thematik der Versicherungen immer öfter angesprochen, da man die ärztliche Versorgung der Welpen gesichert wissen möchte.

Einige Punkte sollte man sich bei seiner Recherche nach einer Tierkrankenversicherung immer vor Augen halten:

  1. Nicht jede Versicherung ist für jedes Tier geeignet: Nur weil der liebe Nachbar oder die anderen Hundebesitzer in der Hundeschule bei „XY“ versichert sind, heißt das nicht, dass dieser Versicherer auch optimal zu dem eigenen Tier passt.
  2. Man sollte den Versicherungsumfang anhand der Bedürfnisse des eigenen Tieres auswählen: Dazu sollte man sich fragen, welche Besonderheiten bestimmte Rassen aufweisen, die Größe des Hundes, die Herkunft, das Alter und die eventuell bereits vorhandene Krankenvorgeschichte.
  3. Was ist mir als Besitzer wichtig: Kommt eine Selbstbeteiligung in Frage? Wie wichtig sind mir Vorsorgeleistungen? Welches Budget habe ich eingeplant?

Hat man diese grundsätzlichen Punkte für sich selbst geklärt, sollte man diese mit den Bedingungen der jeweiligen Versicherern abgleichen. Oftmals gestaltet sich das allerdings nicht so einfach, da das Kleingedruckte im Versicherungswesen nicht immer leicht zu verstehen ist.

An dieser Stelle ist es immer sinnvoll, sich beraten zu lassen und auch einen langfristigen Ansprechpartner zu haben.

Worauf es bei der Wahl der richtigen Krankenversicherung ankommt:

  1. der GOT-Satz sollte umfangreich abgedeckt sein (Gebührenordnung der Tierärzte)
  2. unbegrenzte Jahresleistung im Operations- und Krankenbereich
  3. wenn möglich ein Kündigungsschutz
  4. rassespezifische und angeborene Erkrankungen müssen enthalten sein

Des Weiteren ist es immer von Vorteil, einen Versicherer an der Seite zu haben, der eine Direktabrechnung mit dem Tierarzt anbietet. Sollte man die hohen Summen nicht auslegen können, kann der Tierarzt seine Rechnungen so bei der Versicherungsgesellschaft selbst einreichen.

Bei Abschluss der Versicherung:

  1. Zahlweise prüfen: Oft lässt sich durch eine jährliche Zahlweise sparen
  2. Police digital zusenden: Manche Versicherer bieten auch hier einen Rabatt an
  3. Chipnummer prüfen: Ein Zahlendreher bei der Chipnummer kann im Leistungsfall zu unnötigen Verlängerungen der Bearbeitungszeit führen
  4. Vorerkrankungen prüfen: Sollte es eine Krankenvorgeschichte geben, ist es essentiell wichtig, die Gesundheitsfragen der Versicherer ehrlich zu beantworten. Nur so kann geprüft werden, ob im Krankheitsfall eures Tieres ein Anspruch auf Geldleistung besteht.

Hast du Fragen? Dann komm gerne auf mich zu!

Tessa

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