Der ein oder andere mag sich vielleicht fragen, wozu man eine Versicherung für sein Tier braucht.
Die Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten:
Die Situation um die Tierärzte hat sich die letzten Jahre sehr verändert. Im November 2022 hat die Tierärztekammer die Erhöhung der GOT-Sätze (Gebührenordnung der Tierärzte) durchgesetzt.
Dies ist nicht bei allen auf Jubel gestoßen. Viele Tierärzte sind noch immer skeptisch und haben Angst, dass die gesundheitliche Versorgung der Tiere darunter leidet. Dies ist leider eine sehr berechtigte Sorge.
Die Kosten sind rasant gestiegen. Katzen sind teilweise um 160% teurer geworden, Hunde um 60%-70%. Zudem wurden Katzen auf das „Hundeniveau“ angehoben. In der alten GOT gab es zwischen den beiden beliebtesten Haustieren eine Unterteilung. Diese entfällt in der neuen Fassung.
Ebenso sind neue Abrechnungsmöglichkeiten gegeben (z.B. MRT).
Die GOT ist öffentlich einsehbar: GOT-Verordnung gültig ab 22.11.2022
Tiere werden immer mehr zum Luxusgut. Ältere und/oder vorerkrankte Tiere werden nun noch schwerer vermittelt oder eben auch gerne mal ausgesetzt.
Die tierärztliche Versorgung ist zu teuer geworden.
Des Weiteren werden viele Kliniken derweil in Deutschland von u.a. Nestle aufgekauft. Klinken, welche gerne auch von den höheren GOT-Sätzen Gebrauch machen, da man im Notfall oftmals die nächstgelegene Tierklinik aufsucht oder einen Patienten hat, welcher spezielle Diagnose- oder Behandlungsmöglichkeiten benötigt. Hier verweisen die Haustierärzte gerne auf Kliniken. In der Klinik angekommen ist eine der ersten Fragen oft die nach dem Bestehen einer Tierkrankenversicherung.
Besonders Operationen steigen heutzutage sehr schnell auf den Wert eines Kleinwagens oder eines Urlaubs.
Umso wichtiger ist es, von Anfang an den bestmöglichen Schutz für das fellige Familienmitglied zu finden.
So individuell wie dein Tier – so individuell muss auch der Versicherungsschutz deines Tieres aussehen!


